Wir verstehen Kunst hier in erster Linie nicht als Werk, Ausstellung oder Aufführung, sondern vielmehr als einen Prozess von künstlerischem Wahrnehmen, Denken und Handeln - also als einen Gestaltungsprozess.

JedeR Einzelne von uns hat Wirkkraft, kann inspirieren, inspiriert werden und Ideen entwickeln. Und wir Künstler können dieses Potenzial unterstützen oder dazu ermutigen und (somit) zu dem nötigen gesellschaftlichen Wandel beitragen. Einem Wandel, der zu einem Miteinander führt, das Kokreation, Einzigartigkeit und eine lebendige Komplexität gleichermaßen ermöglicht. Wir bringen künstlerische(s) Arbeiten und Interventionen in verschiedene gesellschaftliche Systeme ein (in Bildung, Wirtschaft, Verwaltung,...) und initiieren dort seit Jahren ungewöhnliche Kooperationen und künstlerische Settings. Wie z. B. die Einrichtung und Nutzung eines Ateliers in einem Großraumbüro eines IT- Unternehmens oder wie das Initiieren kreativer Gestaltungsräume bei der Entwicklung und Neukonzeption eines internationalen Führungskräftetrainings.    

 

"Im Übrigen handelt es sich um einen neuen Kunst- und Kreativitätsbegriff, der nicht mehr in den traditionellen Bindungen des Kunstmarktes, der Kunstakademie und der Kunstgalerien alleine zu Hause ist. Sondern der sich in die Lebensräume der Menschen begibt und an allen Arbeitsplätzen zu Hause sein soll – der dort wirksam sein soll, um eben einen neuen Begriff vom menschlichen Kapital bewußt zu machen. Denn Geld ist kein Kapital, menschliche Fähigkeit ist Kapital."  (J.Beuys)