künstlerische Interventionen in Schule

Grenzen als künstlerisches Material 

 Raum verändern

Nähe gestalten

 

 

 

Mit dem mobilen GrenzAtelier inszeniert CommunityArtWorks mehrere interaktive Performanceinstallationen und -aktionen im öffentlichen Raum (Mensa, Eingangs-halle, Flure) der Schule. Lehrer und SchülerInnen wurden im unterrichtsfernen

und -freien Kontext mit der künstlerischen Präsenz im ergebnisoffenen Prozess angesprochen und bespielt.

Thematischer Ausgangspunkt ist die Untersuchung und Nutzung folgender Fragen: „Wie entstehen Grenzen? Wer öffnet sie? Was schließt sie? Wie werden sie auflösbar? Und wo sind sie sinnvoll?“

Das mobile GrenzAtelier macht sich das Einfügen von künstlerischen Prozessen in den Schulalltag zur Aufgabe. Hierbei wird die Schule als System begriffen, das das Lernen der jungen Menschen unterstützen soll. Der Fokus ist auf eine kontinuierliche Präsenz von Künstlern und deren Aktionen gerichtet. Das mobile GrenzAtelier wirkt auf die Schulkultur im Allgemeinen und die ästhetische Entwicklung der Einzelnen.

 

Die drei Phasen des Projektes:

  • eigene, persönliche Grenzen

Stichworte: Ankommen und Kontaktaufnahme, die „nicht-schulische“ Begegnung zwischen KünsterlInnen und SchülerInnen/LehrerInnen, Einführung der Begriffe: Performance, Arbeiten mit Körper, künstlerische Präsenz

  • schulische, räumliche Grenzen

Stichworte: erste Wiedererkennung, Installation am anderen Ort, Befragung über Grenzerweiterungswünsche, Stigmatisierung von Grenzen und räumlichen, thematisch signifikaten Grenzen

  • andere Grenzen

Stichworte: weitere künstlerische Präsenz in der Schule (unangemeldetete), Installation am anderen Ort, Befragung über "gelernte" Grenzenverläufe, Thematisierung von "AndersArtigkeit" und interkulturellen Prozessen, "Kann man sich deutsch, polnisch, europäisch, usw. fühlen"? KünstlerIn als ProzessbegleiterIn, verankerte Wiedererkennung, die Idee der De-Kartierung, Schöpfertum und Schöpferkraft hervorbringen